Freiwillige Feuerwehr Rettenberg - FFR
Keine Nachwuchssorgen bei der Feuerwehr in Rettenberg, Vorderburg, Kranzegg und Untermaiselstein PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail

 

Keine Nachwuchssorgen bei der Feuerwehr in
Rettenberg, Vorderburg, Kranzegg und Untermaiselstein

-Truppmannausbildung-

Nach zwei Jahren Pause begann im April die
Truppmannausbildung für die Feuerwehranwärter der Feuerwehren im Gemeindebereich.
Aus den Ortsteilen Kranzegg, Vorderburg, Untermaiselstein und Rettenberg haben sich insgesamt 18 jung Männer für den Freiwilligen Feuerwehrdienst gemeldet, und wollen Ihren Teil für die Sicherheit unserer Mitbürger in der Gemeinde beitragen.

(Bild: Ausbildungsleiter Christian Kühnl mit Gruppe)

Einen ganz besonderen Dank geht an unseren neuen Ausbilder Christian Kühnl.
Er wird ab sofort für die Organisation der Ausbildung, und natürlich als Ansprechpartner
für alle Fragen von den neuen Feuerwehranwärtern, zu Verfügung stehen.

 

In den nächsten Monaten werden die Anwärter in insgesamt 73 Ausbildungsstunden auf den
Dienst in der Feuerwehr vorbereitet. Sie erhalten Wissen über die Brandbekämpfung, der Technischen Hilfeleistung sowie in Erste Hilfe.

 

(Bild: 2.Kdt Mirco Voss bei der Ausbildung)



 


 

 

 
E-Werk Rettenberg schult die Einsatzkräfte der Feuerwehr Rettenberg PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail

 

E-Werk Rettenberg schult die Einsatzkräfte der Feuerwehr Rettenberg

Photovoltaik Anlagen - Gefahr für die Feuerwehr ?

In den letzten Monaten konnte man immer wieder in verschiedenen Zeitungs- und Fernsehberichten lesen, dass Photovoltaikanlagen, kurz PV-Anlagen die Löscharbeiten der Feuerwehr erheblich behindern. In vielen Berichten wurde sogar erwähnt, dass die Feuerwehr diese Häuser kontrolliert abbrennen lässt, weil die Gefahr für die ehrenamtlichen Helfer zu groß ist.

Um unsere Feuerwehrmänner über die neuen Gefahren aufzuklären, fand am 03.03.2012 ein Schulungsabend im Fußballerheim statt.
Das Elektrizitätswerk Rettenberg, vertreten durch Herrn Konrad Uhlemayr, stellte uns für diesen Abend kostenlos einen Fachreferenten zu Verfügung.

Bild: Markus Adelgoß, Konrad Uhlemayr, Frank Fössler

Zu Beginn wurden die Helfer über die allgemeinen Gefahren des elektrischen Stroms informiert.
So wurde an Bildern veranschaulicht, wie der Strom über die Dachständer in die Häuser eingespeist wird und welche Vorsichtsmaßnahmen bei Löschversuchen ergriffen werden müssen.
Auch Einsatzsituationen, wie Trafohausbrände, überflutete Elektroschaltkästen oder durch
Baumaschinen abgerissene Leitungen, wurden hier angesprochen.

Nach diesen Grundlagen ging der Referent auf die Gefahren der PV-Anlagen ein.
Das besondere an diesen Modulen ist, dass diese zu jeder Zeit Strom produzieren und nicht abgeschaltet werden können. Sogar nachts reicht ein Flutlichtstrahler vom Einsatzfahrzeug oder der Mond für die Stromproduktion.
Im Gegensatz zu der normalen Hauseinspeisung durch das E-Werk, kann hier der Strom nicht abgeschaltet werden. Das heißt alle Leitungen, vom Wechselrichter bis zum PV-Modul, stehen unter Spannung und stellen eine erhöhte Gefahr für die Einsatzkräfte dar.
Zu der Gefahr eines elektrischen Schlages kommt noch hinzu, dass die Platten den Löschangriff über das Dach verschlechtern. Ein Abdecken des Daches, um an den Brandherd zu kommen, ist nicht mehr möglich. Auch der Innenangriff mit Atemschutz ist nur begrenzt möglich, weil man die Statik des brennenden Dachstuhls mit PV-Anlagen nicht einschätzen kann.

Aber nicht nur im und auf dem Haus gehen Gefahren von den PV-Anlagen aus. Bei starker Erhitzung
können sich die Aluprofile und Platten verformen, sich aus ihren Verankerungen lösen und auf die Straße fallen und so die Einsatzkräfte gefährden.
Das hat wiederum zur Folge, dass alle Einsatzkräfte und Fahrzeuge nur in einem sicheren Radius um das Gebäude arbeiten können.

Aber was bedeutet das nun für Sie als Besitzer einer solchen Anlage?
Wir von der Freiwilligen Feuerwehr lassen keine Gebäude mit PV-Anlagen kontrolliert abbrennen.
Sie sollten aber wissen, dass diese Anlagen den Feuerwehreinsatz erheblich behindern. Der direkte Weg über das Dach ist nicht mehr möglich. Das hat zur Folge, dass die Löschversuche von außen nur mäßigen Erfolg haben. Auch der Innenangriff kann nur so lange ausgeführt werden, wie die Einsatzkräfte nicht gefährdet werden. Sollte der Brand soweit fortgeschritten sein, dass sich die Platten lösen können, werden die Einsatzkräfte nur noch aus sicherer Entfernung das Objekt löschen.

Was kann ich als Eigentümer einer PV-Anlage tun?

  • Informieren Sie sich bei Ihrem Elektriker über die Installation von PV-Anlagen.
    Leider werden viele Anlagen durch Personal angeschlossen, die nicht als Elektrofachkraft ausgebildet sind.

  • Lassen Sie Ihre Anlage in regelmäßigen Abständen durch einen Fachmann prüfen. Die meisten Brände entstehen durch schadhafte Kabel, die durch scharfe Kanten oder Maderbiss entstehen. Auch defekte Stellen an Modulen, sogenannte „Hotspots“, sorgen immer wieder zu einer erhöhten Brandgefahr.

  • Informationen aus dem Internet:
    http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/geld-und-leben-das-wirtschaftsmagazin/wirtschaft-solar-brand100.html

http://dfv.org/photovoltaik.html

http://www.pv-brandsicherheit.de/4/


 

Für die Unterstützung bei der Weiterbildung unserer Feuerwehrkameraden möchten wir uns an dieser Stelle bei Herrn Konrad Uhlemayr vom E-Werk Rettenberg bedanken.

 

 

 


 


 

 

 

Feuerwehrverein der Freiwilligen Feuerwehr Rettenberg e.V

Vorstand: Thomas Tanzer
Anschrift: Wagneritz 18 87549 Rettenberg
Telefon: 08327/7086
E-Mail: webmaster@feuerwehr-rettenberg.de
Internet: www.feuerwehr-rettenberg.de

 

 

Markus Adelgoß

Feuerwehr-Kommandant

E-mail: adelgoß@Feuerwehr-Rettenberg.de

Mirco Voss

Stellvertretender Kommandant

E-mail: voss@Feuerwehr-Rettenberg.de